Merk Hzina: Ein Jüdisch-marokkanischer Salat

Die jüdische Diaspora bezeichnet die weltweite Zerstreuung des jüdischen Volkes, jenseits seiner ursprünglichen Heimat im heutigen Israel. Marokko hatte einst eine große jüdische Gemeinde, doch nach mehreren Pogromen und erheblicher Diskriminierung leben dort heute nur noch etwa 3.000 Juden. Die meisten wanderten nach Israel aus, aber eine beträchtliche Anzahl zog nach Frankreich. Dieses Rezept stammt von einer von ihnen, Elle Brosh.
Merk Hzina ist ein einfacher marokkanischer Salat mit jüdischen Wurzeln. Der ursprüngliche Name Merk Hzina ist judäo-arabisch und bedeutet „traurige Soße“. Hzina (حزينة) bedeutet „traurig“ oder „trübselig“. Merk oder Marqa (مرقة) bedeutet „Soße“, „Bratensaft“ oder „Eintopf“. In Malta hat sich das letzte Wort, ħażin, als „schlecht“ erhalten. Sameen, Merk Hzina bedeutet daher so viel wie „traurige Soße“.

Als Salat
In ärmeren jüdischen Familien in Marokko wurde dieser Salat am Ende der Woche gegessen, wenn die Vorräte im Küchenschrank zur Neige gingen. In England würde man ihn wohl als „Everything but the kitchen sink“ bezeichnen. Er wurde auch am Tag vor dem Einkauf auf dem Souk gegessen.

Als Suppe
Nun wird sich der aufmerksame Leser schon lange gefragt haben: Wie kann es sein, dass wir hier von einem Salat sprechen, wenn das Wort „Marke“ anscheinend mit „Soße“ übersetzt werden sollte? Ist es eine Suppe oder ein Salat?

Die Antwort lautet: beides.

In den Sommermonaten werden die Zutaten – meist Tomaten, Paprika, Sellerie, Kapern und eingelegte Zitrone – zu einem erfrischenden Salat kombiniert, während sie in den Wintermonaten zu einer wärmenden Suppe eingekocht werden.

Und wie Sie sich vorstellen können, variieren die Zutaten recht stark. Schließlich handelt es sich um ein Resteverwertungsrezept, aber im Folgenden finden Sie ein allgemeines Rezept.

Zutaten:
- 450 g Tomaten
- 450 g Paprika
- Zwei Stangen Sellerie plus eine Handvoll Sellerieblätter
- 1 EL fein gehackte, eingelegte Zitronenschale
- 2 EL Kapern
- 1 EL Rotweinessig
- Saft einer halben Zitrone
- 2 EL natives Olivenöl extra
- 1 Prise Salz

Zubereitung:
Die Kirschtomaten halbieren und Paprika und Sellerie würfeln. Alles in eine große Schüssel geben und mit der eingelegten Zitronenschale, den Kapern, dem Rotweinessig, dem Zitronensaft, dem Olivenöl und dem Salz vermengen.

Die beiseitegelegten Sellerieblätter hinzufügen. Sofort servieren.

Flammkuchen mit Ziegenkäse

Flammkuchen, im Frankreich bekand wie tarte flambée ('flambierter Kuchen‘), ist eine Spezialität aus dem Elsass sowie der benachbarten Regionen Lothringen, Saarland, Pfalz und Baden.
Grundlage des Flammkuchens ist ein sehr dünn ausgerollter Boden aus Brotteig. Der traditionelle Belag besteht aus rohen Zwiebeln, Speck und einer Creme aus Sauerrahm, die nur leicht mit Salz und Pfeffer gewürzt ist. Der so belegte Fladen wird bei starker Hitze für kurze Zeit im Ofen gebacken.

Zutaten (für 4 Personen):
- 250 g Weizenmehl oder Dinkelmehl
- 300 g Ziegenkäserolle
- 4 EL Honig
- 150 g Créme fraîche
- 2 EL Natives Olivenöl extra
- 150 g Speisequark
- 2 rote Zwiebeln
- Salz, schwarzer Pfeffer und Muskat nach Geschmack
-4 Zweige Rosmarin  

Zubereitung:
- Das Mehl mit 1/4 TL Salz mischen und zusammen mit 2 EL Natives Olivenöl extra und 120 ml Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Ich Frischhaltefolie wickeln und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
- Den Backofen auf 220 °C vorheizen (Ober- und Unterhitze). Die Ziegenkäserolle in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Zwiebeln schälen und in hauchdünne Ringe schneiden.
- Die Rosmarinzweige waschen und die einzelnen Blätter abzupfen.
- Den Quark und die Crème fraîche cremig rühren, mit Salz und Pfeffer würzen und mit frisch geriebenem Muskat abschmecken. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Den Teig in 2 Teile teilen, jeweils ganz dünn ausrollen und auf das Backblech legen.
- Die Quarkmischung auf den Teig streichen und mit Zwiebelringen, Ziegenkäse und Rosmarin belegen.
- Auf der untersten Schiene 10 bis 12 Minuten backen und heiß servieren.

Nüsse, GLP-1 und verminderter Appetit

Neben nativem Olivenöl extra gehören auch Nüsse zur vielgerühmten mediterranen Ernährung. Moderne wissenschaftliche Studien zeigen, dass der Verzehr von Nüssen unerwartete gesundheitliche Vorteile mit sich bringt.
Heutzutage greifen viele Menschen zu Diätpillen wie Ozempic und Wegovy, um abzunehmen. Vor einigen Jahren hätte der Arzt lediglich empfohlen, weniger zu essen und sich mehr zu bewegen. Doch Bequemlichkeit ist heutzutage wichtiger denn je.

Diese Diätpillen enthalten einen sogenannten GLP-1-Rezeptoragonisten (Glucagon-like Peptide-1). Vereinfacht ausgedrückt bedeutet dies, dass das Medikament den GLP-1-Rezeptor aktiviert, was zu einem niedrigeren Blutzuckerspiegel, vermindertem Appetit und einer geringeren Kalorienaufnahme führt.

Wissenschaftler fragen sich nun, ob der Verzehr von Nüssen ebenfalls den natürlichen GLP-1-Spiegel im Körper beeinflussen könnte.

Studien:
Eine australische Studie mit 140 übergewichtigen oder adipösen Erwachsenen ergab, dass der Verzehr von 30 bis 50 Gramm Mandeln die appetitregulierenden Hormone – wie das glukoseabhängige insulinotrope Peptid (GIP), GLP-1, Glucagon und das pankreatische Polypeptid (PP) – im Vergleich zu einem kohlenhydratreichen Snack mit der gleichen Kalorienmenge beeinflusste, obwohl der Appetit nicht reduziert wurde[1].

In einer weiteren Studie mit 15 adipösen Frauen wurden 42,5 Gramm Erdnüsse oder Erdnussbutter zu einem kohlenhydratreichen Frühstück hinzugefügt[2]. Die Werte für das Hungergefühl waren niedriger, während die GLP-1-Konzentration (und die Konzentration anderer appetitregulierender Hormone) nach dem Verzehr von Erdnussbutter im Vergleich zur Kontrollgruppe (ohne Erdnüsse) höher war. Der Verzehr von Erdnüssen führte zu ähnlichen Effekten, der Unterschied in der GLP-1-Konzentration im Blut war jedoch statistisch nicht signifikant.

Eine weitere Studie berichtete von höheren GLP-1-Blutkonzentrationen nach der Zugabe von 85 Gramm Pistazien zu einer kohlenhydratreichen Mahlzeit bei Erwachsenen mit metabolischem Syndrom[3]. Forscher vermuten, dass größere Mengen an Nüssen, wie sie in dieser Studie verwendet wurden, notwendig sein könnten, um einen ausreichenden Anstieg der Hormonausschüttung zu erzielen.

In einer Studie mit 54 spanischen Erwachsenen mit Prädiabetes folgten die Teilnehmer jeweils vier Monate lang zwei Diäten: einer mit Pistazien angereicherten Diät und einer Kontrolldiät[4]. Die Ergebnisse zeigten signifikante Unterschiede im Appetit nach dem Verzehr von Nüssen.

In einer Crossover-Studie folgten sieben Männer mit Typ-2-Diabetes zwei experimentellen Diäten: einer Kontrollmahlzeit (Weißbrot, Butter, Käse) und einer Testmahlzeit (Weißbrot, Mandeln)[5]. Die Ergebnisse zeigten, dass die Testmahlzeit zu höheren GLP-1-Serumkonzentrationen, reduziertem Hungergefühl und Appetit sowie einem stärkeren Sättigungsgefühl führte.

Eine Studie mit 28 übergewichtigen/adipösen Erwachsenen zeigte, dass die GLP-1-Konzentrationen, gemessen 60 Minuten nach dem Verzehr, nach einer Mahlzeit mit Walnüssen niedriger waren als nach einer energieäquivalenten Kontrollmahlzeit mit Frischkäse [6].
Fazit:
Der tägliche Verzehr einer Handvoll Nüsse kann den GLP-1-Spiegel senken. Dies führt zu einem niedrigeren Blutzuckerspiegel, vermindertem Appetit und einer geringeren Energieaufnahme, was letztendlich zu einer natürlichen Gewichtsabnahme beiträgt.

[1] Carter et al: Acute feeding with almonds compared to a carbohydrate-based snack improves appetite-regulating hormones with no effect on self-reported appetite sensations: A randomised controlled trial in European Journal of Nutrition - 2023.
[2] Reis et al: Acute and second-meal effects of peanuts on glycaemic response and appetite in obese women with high type 2 diabetes risk: A randomised cross-over clinical trial in British Journal of Nutrition – 2013.
[3] Kendall et al: Acute effects of pistachio consumption on glucose and insulin, satiety hormones and endothelial function in the metabolic syndrome in European Journal of Clinical Nutrition – 2014. [4] Cassady et al: Mastication of almonds: Effects of lipid bioaccessibility, appetite, and hormone response in American Journal of Clinical nutrition - 2009.
[5] Bodnaruc et al: Acute effects of an isocaloric macronutrient-matched breakfast meal containing almonds on glycemic, hormonal, and appetite responses in men with type 2 diabetes: A randomized crossover stud in Applied Physiology, Nutrition and Metabolism – 2020.
[6] Nishi et al: Are fatty nuts a weighty concern? A systematic review and meta-analysis and dose–response meta-regression of prospective cohorts and randomized controlled trials in Obesity Reviews - 2021
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Venezianische Sauce (oder Bigoli in Salsa)

Zugegeben, Venedig ist nicht gerade eine Stadt, in der Pasta ein weit verbreitetes Gericht ist. In und um Venedig isst man hauptsächlich Polenta. Nur südlich von Bologna findet man häufiger Pasta. Es gibt jedoch tatsächlich eine spezielle venezianische Pasta: Bigoli. Es handelt sich um eine Art dicke Spaghetti.
Zu Bigoli wird traditionell eine spezielle Sauce gereicht, die nur in Venedig hergestellt wird. Diese venezianische Sauce ist fantastisch, weil sie nur wenige Zutaten benötigt, einfach zuzubereiten ist und den Geschmack enorm beeinflusst.

Die dominierenden Aromen sind süßlich – das liegt daran, dass die Zwiebeln, die durch das Kochen süß werden, sich mit dem Salz und dem Umami des Fischs verbinden. Eine fantastische Kombination, die eine Geschmacksexplosion im Mund erzeugt. Fischkonserven sind heutzutage sehr beliebt, und dieses Rezept ist ideal, da es preiswerte Zutaten verwendet – nur Zwiebeln und ein paar Dosen Fisch.

Bigoli in Salsa waren traditionell ein Gericht für fleischlose Feiertage wie Heiligabend, Aschermittwoch und Karfreitag, werden heute aber das ganze Jahr über gegessen. Und das ist auch gut so, denn es ist einfach zu lecker, um es nur an ein paar Tagen im Jahr zu genießen.

Zutaten (für 4 bis 6 Personen):
- 400 gramm Bigoli (oder Spaghetti)
- Etwa 300 gram (weiße) Zwiebeln (fein gehackt oder in dünne Scheiben geschnitten)
- 100 gram Sardellenfilets
- Natives Olivenöl extra
- Salz und Pfeffer nach geschmack
- Ein paar Zweige frische Petersilie (fein gehackt)

Zubereitung:
- Die Zwiebeln in einem großen Schmortopf oder einer Bratpfanne langsam anbraten, bis sie weich sind. Gelegentlich ein paar Tropfen Wasser oder Wein hinzufügen, damit sie weiterköcheln und nicht braun werden. Lassen Sie sich Zeit. Der Garvorgang dauert etwa 15 bis 20 Minuten.
- Die Sardellenfilets hinzufügen und vollständig schmelzen lassen, bis eine cremige Sauce mit den Zwiebeln entsteht.
- In der Zwischenzeit einen großen Topf mit gut gesalzenem Wasser zum Kochen bringen und die Bigoli darin al dente kochen.
- Die Bigoli zusammen mit dem Großteil der gehackten Petersilie und einer kleinen Kelle Kochflüssigkeit zur Zwiebel-Sardellen-Sauce geben.
- Die Nudeln bei mittlerer Hitze in der Sauce schwenken, bis die Sauce einkocht und an den Nudeln haftet.

Ägyptischer Feta-Käse-Dip

Die Migration von und nach Griechenland und seinen mediterranen Nachbarländern, insbesondere im Nahen Osten und Nordafrika, ist seit der Antike weit verbreitet.
Griechen in Ägypten
Aufgrund historischer und kultureller Verbindungen zwischen den Ländern der Region waren griechische Gemeinden in der gesamten Region, insbesondere aber in Ägypten, weit verbreitet. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebten mehr als 120,000 Griechen in Alexandria.

Da Ägypten langsam zu einem gescheiterten Staat wurde, verließen zahlreiche griechischstämmige Ägypter das Land, um nach Griechenland zurückzukehren oder in Europa und Amerika eine Chance zu finden.

Feta-Käse
Die seit langem etablierte und blühende griechische Gemeinde in Ägypten führte um die Jahrhundertwende Feta-Käse ein. Die Ägypter übernahmen ihn und ergänzten damit das Repertoire der Rezepte des Landes.

Ein richtiges Rezept gibt es nicht. Mischen Sie etwas Feta mit Olivenöl, geben Sie eine Handvoll fein gehackte Kirschtomaten und einen halben Teelöffel (oder mehr) Schwarzkümmel hinzu und Sie erhalten einen schnellen, exotischen Dip.

Schwarzkümmel, auf Arabisch habet el baraka („gesegnete Samen“), sind optional und das Gericht schmeckt auch ohne sie. Sie verleihen dem Dip jedoch einen zarten und faszinierenden rauchigen Zwiebelgeschmack, der ihn so unwiderstehlich macht.

Wenn Sie keine Schwarzkümmel finden, können Sie auch Schwarzkümmel verwenden, der oft zum Backen verwendet wird.

Zutaten:
- 170 g Feta
- 2 EL natives Olivenöl extra
- 75 g gehackte Kirschtomaten
- 1 TL Schwarzkümmelsamen (oder schwarzer Sesam)

Zubereitung:
- Natives Olivenöl extra und Feta mit einer Gabel zu einem dicken Dip verrühren.
- Tomaten und Schwarzkümmelsamen unterrühren.

Rosa Pfefferdressing

Das Rosa Pfefferdressing wurde von den Köchen des einst berühmten Aldea Restaurants in Manhattan, New York City, USA, entwickelt. Dieses gehobene Restaurant wurde 2009 eröffnet und 2020 geschlossen. Es erhielt 2010 einen Michelin-Stern, den es bis zu seiner Schließung jedes Jahr erhielt.
Der Küchenchef des Restaurants, George Mendes, ist portugiesischer Abstammung, und die portugiesische Küche hat die Speisekarte stark inspiriert. Der Name des Restaurants bedeutet auf Portugiesisch „Dorf“.

Die Ursprünge des Rosa Pfefferdressings liegen in der Küche des Aldea, diese Variante ist jedoch etwas einfacher.

Rosa Pfefferkörner haben einen fruchtig-pfeffrigen Geschmack. Sie gehören eigentlich nicht zur Familie der Pfefferkörner (Piper nigra), sondern sind die Beeren des peruanischen Pfefferbaums (Schinus molle), der in ganz Südamerika wächst.
Zutaten:
- 60 ml Sherryessig
- 1 TL heller brauner Zucker
- ½ TL zerstoßene rosa Pfefferkörner
- 200 ml natives Olivenöl extra
- 1 EL Crème fraîche Salz nach Geschmack

Zubereitung:
Schritt 1:
- Die rosa Pfefferkörner auf ein Schneidebrett legen und mit dem Boden einer Pfanne zerdrücken. Dadurch behalten sie etwas von ihrer Konsistenz, anstatt in einer Pfeffermühle zu Pulver gemahlen zu werden.
- Sherryessig, braunen Zucker und zerstoßene Pfefferkörner in einer Schüssel verrühren.

Schritt 2:
- Das Olivenöl langsam unterrühren. Sobald das Olivenöl emulgiert ist, die Crème fraîche unterrühren.
- Mit Salz abschmecken.

Spanisches Dressing

Das berühmte Olivenöl wird seit Jahrhunderten in spanischen Rezepten verwendet, doch erst im 18. Jahrhundert fand es seine perfekte Ergänzung zu Essig und schuf so die klassische Kombination, die in vielen traditionellen spanischen Gerichten zu finden ist.
Die ursprüngliche Version des spanischen Salatdressings besteht aus diesen Zutaten, gemischt mit gehacktem Knoblauch und Zitronensaft.

Dieses Dressing wird häufig verwendet, um den traditionellen spanischen Salat zu verfeinern, verfeinert aber auch den Geschmack verschiedener Tapas, marinierten Fleischgerichte und anderer Gerichte der spanischen Küche.

Die Großmutter einer Freundin sagte einst: „Sei sparsam mit dem Salz, großzügig mit dem Olivenöl und sparsam mit dem Essig.“ Das sind die drei Zutaten für ein gutes Salatdressing. Essig kann durch Zitrone ersetzt werden, aber in einem echten spanischen Salat fehlen Pfeffer und Kräuter.

Zutaten:
- 60 ml Olivenöl
- 3 EL Rotweinessig
- Saft einer Zitrone
- 1 Knoblauchzehe (fein gehackt)
- 1 TL frisch gehackte Petersilie (optional)
- Salz und Pfeffer (nach Geschmack)

Zubereitung:
- Nehmen Sie ein sauberes Glas und geben Sie das Olivenöl und den Rotweinessig hinein. Alles gut umrühren.
- Für das Dressing für traditionelle spanische Salate geben Sie frische gehackte Petersilie (falls verwendet) sowie eine Prise Salz und Pfeffer hinzu. Pressen Sie den Saft einer Zitrone aus (achten Sie darauf, dass keine Kerne in die Mischung gelangen).
- Zum Schluss alles gut verrühren. Sie können dieses Dressing für verschiedene spanische Salatrezepte verwenden, vom klassischen spanischen Meeresfrüchtesalat über den frischen spanischen gemischten grünen Salat bis hin zur köstlichen Ensalada de Gambas.

Mehr Masten (oder Mast-ha)?

Wir haben hier in diesem Weblog bereits Mast-O-Kadoo, einen persischen Joghurt-Zucchini-Dip, und Mast-O-Khiar, einen persischen Gurken-Joghurt-Salat, besprochen.
[Mast-o-Musir]

Der neugierige Leser wird sich nun fragen, wie viele verschiedene Varianten von Mast (der Plural wird im Persischen Mast-ha geschrieben) es gibt. Die Antwort finden Sie weiter unten.

[1] Mast-o-Musir: Joghurt gemischt mit Musir (persische Schalotte), die oft getrocknet und rehydriert wird. Er hat einen würzigen, zwiebelartigen Geschmack und ist ein beliebter Dip oder eine beliebte Beilage.

[2] Mast-o-Esfenaj: Joghurt mit Spinat, oft mit Knoblauch und manchmal mit Röstzwiebeln gewürzt. Es ist ein cremiger und herzhafter Dip, auch bekannt als „Borani Esfenaj“.

[3] Mast-o-Laboo: Joghurt aus gekochten oder pürierten Rüben, der ihm eine leuchtende Farbe und einen leicht süßen Geschmack verleiht. Auch „Borani Laboo“ genannt.

[4] Mast-o-Bademjan: Joghurt aus Auberginen, die oft zuerst geröstet oder frittiert werden, um ein rauchiges Aroma zu erhalten. Er ähnelt Baba Ganoush, enthält aber Joghurt.

[5] Mast-o-Sabzi: Joghurt mit verschiedenen frischen Kräutern wie Dill, Minze, Koriander, Petersilie oder Schnittlauch. Eine frische und aromatische Variante.

[6] Mast-o-Burani: Ein allgemeiner Begriff für Joghurt mit verschiedenen gekochten Gemüsesorten wie Kürbis, Karotten oder anderem Saisongemüse, oft mit Gewürzen verfeinert.

Mast-O-Kadoo: Persischer Joghurt mit Zucchini-Dip

Mast-o-Kadoo, der persische Joghurt-Zucchini-Dip, ist ein beliebter Klassiker der iranischen Küche. Dieser erfrischende und nahrhafte Dip ist besonders in den heißen Sommermonaten beliebt und bietet eine kühle, cremige Abwechslung.
Die Geschichte von Mast-O-Kadoo geht auf die alte persische Tradition zurück, Joghurt mit verschiedenen Gemüsesorten und Kräutern zu kombinieren, um leichte und gesunde Beilagen zu kreieren.

Mast-O-Kadoo bedeutet auf Persisch wörtlich „Joghurt mit Zucchini“ und ist ein Bruder von Mast-o-khiar, was „Joghurt mit Gurke“ bedeutet.

Dieser Dip ist wegen seiner Einfachheit und Vielseitigkeit beliebt und verkörpert die Essenz der persischen Küche – frische, vollwertige Zutaten, die so kombiniert werden, dass sie ihre besten Aromen entfalten.

Dill, eine wichtige Zutat, wird in der persischen Esskultur für seine aromatischen und gesundheitsfördernden Eigenschaften geschätzt.

Kombiniert man den spritzigen Joghurt mit knackigen, frischen Zucchini und aromatischem Knoblauch, ist Ihr Mast-O-Kadoo nicht nur eine köstliche Beilage zu den Mahlzeiten, sondern auch ein Spiegelbild persischer Gastfreundschaft und der Kunst, einfache Zutaten zu verfeinern.

Zutaten:
- 4 mittelgroße Zucchini, gewaschen und in Scheiben oder längs geschnitten
- 250 ml griechischer Joghurt oder holländischer Volljoghurt
- 2 bis 3 gehackte Knoblauchzehen
- Ein Bund frischer Dill (fein gehackt)
- Meersalz und Pfeffer nach Geschmack
- Olivenöl extra vergine

Zubereitung:
- In einer großen Pfanne 3 Esslöffel Olivenöl erhitzen, die Zucchinischeiben hineingeben und von beiden Seiten goldbraun braten. Vom Herd nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
- In einer Schüssel Joghurt, gehackten Knoblauch, Dill, Salz und Pfeffer verrühren.
- Die Hälfte der Joghurtmischung auf einer Servierplatte verteilen.
- Die Zucchinischeiben auf dem Joghurt anrichten und die restliche Joghurtmischung darüber verteilen.
- Zum Schluss den Dip großzügig mit nativem Olivenöl extra beträufeln und den letzten Rest Dill darüber streuen.

Servieren Sie Mast-O-Kadoo mit Brot, Pita oder als erfrischende Beilage.

Salatat Dakwa (oder Erdnusssalat)

Ein beliebter und fast schon legendärer Salat in Ländern wie dem Sudan und Äthiopien, der mit Dakwa (auf Deutsch: Erdnussbutter) zubereitet wird, einer der beliebtesten Zutaten des Sudan. Erdnüsse sind in der gesamten arabischen Welt als 'sudanesische Bohnen' bekannt.
Dieser köstliche Salat ist eine Köstlichkeit aus einigen ostafrikanischen Ländern. Er ist erfrischend und voller köstlicher Tomaten. Dank der Kombination aus Erdnussbutter und Limettensaft erhält er ein reichhaltiges und frisches Dressing. Probieren Sie ihn aus, Sie werden begeistert sein! Dieses Rezept passt hervorragend zu gegrilltem Hähnchen oder Schweinefleisch.

Zutaten:
- 2 Tomaten (gewürfelt)
- 1 Gurke (gewürfelt)
- 200 g gemischter Blattsalat (fein geschnitten)
- 1 kleine rote Chilischote (fein gehackt)

Zutaten Dressing:
- Saft von 1 Zitrone
- 1,5 Esslöffel cremige Erdnussbutter
- 1 Esslöffel natives Olivenöl extra
- Meersalz (nach Geschmack)

Zubereitung:
- Alle Dressing-Zutaten in einer Schüssel mit 2 Esslöffel Wasser verrühren, bis eine mayonnaiseartige Konsistenz entsteht. Mit Meersalz abschmecken. - Die Salatzutaten vermengen, das Dressing hinzufügen. - Salat und Dressing gut vermischen und dann servieren

Traditionell wird für diesen Salat Sesamöl verwendet, heutzutage wird in Restaurants für dieses köstliche Gericht jedoch eher natives Olivenöl extra verwendet.

Kanarischer Salat

Dieses Rezept für Kanarischer Salat oder Ensalada Canaria ist auf den Kanarischen Inseln sehr beliebt und schnell zubereitet. Es ist frisch, sehr gesund und sieht auf dem Tisch wunderschön aus.. Es ist frisch, sehr gesund und sieht auf dem Tisch wunderschön aus.
Avocado und Feta sollten in Würfel geschnitten werden, was in der kulinarischen Welt sehr vornehm „Macédoine“ genannt wird. Es handelt sich dabei um in kleine Würfel von 10 Millimeter geschnittenes Gemüse. Jetzt weißt du es wieder.

Das Ungewöhnliche ist, dass die Zutaten dieses Salats nicht miteinander vermischt werden.

Zutaten (für zwei Portionen)
- Eine Tomate (in Scheiben geschnitten)
- Eine halbe Avocado (gewürfelt)
- Eine halbe Zwiebel (in sehr dünne Scheiben geschnitten)
- 200 Gramm frischer Ziegenkäse (zum Beispiel griechischer Feta, in Würfel geschnitten)
- Natives Olivenöl extra
- Weißweinessig
- Meersalz
- Oregano

Zubereitung
- Legen Sie die Tomaten, Avocados und Zwiebeln etwas kreativ auf eine Platte.
- Die Fetawürfel über den Salat legen.
- Mit nativem Olivenöl extra, Meersalz und Oregano würzen.

Kupus Salata

Der Kupus Salata ist ein einfacher Salat, der aus Kroatien stammt. Auf Kroatisch bedeutet „kupus salata“ einfach „Krautsalat“.
Da Kohl auf dem Balkan zu den am häufigsten angebauten Gemüsesorten zählt, wird es den Leser nicht überraschen, dass es in der gesamten Region ähnliche Salate gibt. Meistens sind die Unterschiede vernachlässigbar, doch je weiter man sich von der Mittelmeerküste entfernt, desto mehr wird das gesunde Olivenöl durch Sonnenblumenöl ersetzt.

In Kroatien wird für Kupus Salata zwar extra natives Olivenöl verwendet, in Rumänien hingegen wird für Salatǎ de Varzǎ („Krautsalat“) das deutlich ungesündere Sonnenblumenöl verwendet.

Der Kupus Salata wird aus geriebenem Weißkohl hergestellt, gemischt mit einer einfachen, fast minimalistischen Vinaigrette. Dieser frische, knackige Salat passt zu den meisten Gerichten und ist somit eine ideale Beilage. Dieser Salat wird in fast jedem Restaurant auf dem Balkan serviert.

Der Kupus Salata ist eine perfekte und gesunde Alternative zum amerikanischen Krautsalat, ein Wort, das vom niederländischen „Koolsalade“ (zu Deutsch: „Krautsalat“) abgeleitet ist.

Zutaten:
- Ein Viertel Weißkohl (fein gehackt)
- Ein Esslöffel Weißweinessig (oder Essig)
- Zwei Esslöffel natives Olivenöl extra
- Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack.

Vorbereitung:
– Drücken Sie die Feuchtigkeit aus dem Weißkohl.
– Machen Sie ein Dressing aus Weinessig, Olivenöl, Meersalz und schwarzem Pfeffer.
– Das Dressing über den Salat gießen und vermengen.

Tipps:
Ein Teelöffel Kümmel verleiht dem Kupus Salata ein zusätzliches Geschmackserlebnis.
Eine fein gehackte Karotte verleiht dem Kupus Salata eine schöne Farbtupfer.

Feta und Erdbeeren in Olivenöl mariniert

Dieses köstliche Gericht ist süß und herzhaft zugleich. Es eignet sich als Brotaufstrich, als Salatverfeinerer oder auch als Snack am Cocktailspieß.
In Olivenöl marinierter Feta mit Erdbeeren ist einfach zuzubereiten und hält sich im Kühlschrank über eine Woche, da das Olivenöl den Sauerstoff daran hindert, an die Zutaten zu gelangen und so den Verderb verzögert.

Zutaten:
- Feta (in Würfel von einem Kubikzentimeter geschnitten)
- Erdbeeren (in Scheiben geschnitten oder halbiert)
- Thymian (vom Zweig gezupft) oder Basilikum (zerrissen)
- frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- Natives Olivenöl extra

In diesem Rezept sind keine Mengenangaben enthalten, da diese natürlich von der Topfgröße abhängen.

Zubereitung:
- Geben Sie Feta, Erdbeeren, Thymian (oder Basilikum) und schwarzen Pfeffer in ein supersauberes Topf.
- Gießen Sie das native Olivenöl extra über die Zutaten, bis sie vollständig bedeckt sind.
- Verschließen Sie das Topf luftdicht.
- Stellen Sie das Topf mindestens eine halbe Stunde lang in den Kühlschrank, damit sich die Aromen gut vermischen können.

Sizilianischer Zitronensalat

Dieses Sizilianischer oder Insalata di Limone ist ein eher unbekannter Salat, der besonders an schwülen Sommerabenden eine fantastische und kontroverse Beilage ist. Dieser Salat stammt von der italienischen Insel Sizilien, wo die Sonne viele Tage hintereinander für sengend heiße Temperaturen sorgen kann.
Es ist eine erfrischende Kombination aus dünn geschnittenen Zitronen, frischer Minze, fruchtigem Olivenöl und Knoblauch. Diese etwas unerwartete Kombination ergibt einen leckeren Salat. Es eignet sich perfekt als Beilage zu gegrilltem Fisch, gebratenem Fleisch oder auch als Aufstrich auf leicht altbackenem Brot. 

Wenn man diesen Salat zum ersten Mal vorgesetzt bekommt, blickt man vielleicht zunächst etwas skeptisch, doch dieser Salat sorgt für ein überraschendes Geschmackserlebnis.

Sizilien war lange Zeit eine der ärmsten Regionen Italiens. Dieser Salat war Teil der sogenannten Cucina Povera. Man aß, was da war und das war nie viel. Daher bestanden Gerichte oft nur aus wenigen Zutaten.

Zutaten:
- Sechs Zitronen
- Eine Handvoll Minze (zerrissen oder in Stücke geschnitten)
- Eine Knoblauchzehe (fein gehackt)
- Zwei Esslöffel Weißweinessig
- 60 Milliliter natives Olivenöl extra
- Meersalz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:
- Die Zitronen gut waschen
- Halbieren Sie die Zitronen der Länge nach und schneiden Sie sie anschließend in hauchdünne Halbmonde, etwa 3 Millimeter dick oder noch dünner. Entfernen Sie die Kerne. Die Scheiben aufeinanderstapeln und dritteln.
- Geben Sie die Zitronen, die Hälfte der Minze, Knoblauch, Essig und Olivenöl in eine mittelgroße Schüssel.
- Mit Meersalz und Pfeffer würzen und gut umrühren.
- Mindestens 2 Stunden marinieren.
- Mit der restlichen Minze als Garnitur servieren.

Salat mit Himbeerdressing

Der Sommer steht vor der Tür und das bedeutet, dass frisches Sommerobst wieder überall erhältlich sein wird. Himbeeren haben einen herrlich säuerlichen bis süßen Geschmack und werden (zu) oft mit anderen Obstsorten zusammen gegessen.
Mit Himbeeren lässt sich noch viel mehr machen. Denken Sie an Sorbets, Marmeladen, Gelees, Gebäckfüllungen und Essige. Himbeerkompott ist eine köstliche Ergänzung zu bestimmten warmen Gerichten, normalerweise Fleisch oder Wild.

Sie können Himbeeren aber auch als Dressing verwenden, um Ihren Salat auf das nächste Level zu heben. Mit wenigen Zutaten zaubern Sie schnell etwas Unvergessliches auf den Tisch: einen Salat mit Himbeerdressing oder Insalata con Salsa al Lampone.

Zutaten:
- 200 g gemischter frischer Salat oder Rucola (gewaschen)
- 40 g Himbeeren
- Himbeeressig (kann möglicherweise durch Rotweinessig ersetzt werden)
- Natives Olivenöl extra
- Meersalz

Zubereitung:
- Die Himbeeren waschen und sorgfältig abtrocknen. Anschließend mit einer Gabel zerdrücken.
- Anschließend die „Himbeerpaste“ mit 20 Gramm Himbeeressig verdünnen. Alles mit etwas Meersalz und 40 Gramm nativem Olivenöl extra zu einer Sauce verrühren.
- Den Salat zerlegen, auf Teller verteilen, einige ganze Himbeeren dazugeben und mit einem Schuss Himbeersauce abschmecken.
- Zum Schluss den Salat mit nativem Olivenöl extra beträufeln.

Caprese-Salat mit Trauben

Caprese-Salat mit Trauben ist eine perfekte Vorspeise. Elegant und geschmackvoll zugleich.
Diese neue Version des berühmten Caprese-Salats beantwortet auch die Frage, welches Obst verwendet worden wäre, wenn dieser Salat kreiert worden wäre, bevor die Tomaten ihren Weg nach Europa fanden.

Schließlich gehören Tomaten in die „Neue Welt“. Erst nach ihrer Entdeckung im Jahr 1492 durch Kolumbus und seine Mannschaft konnten sie in die „Alte Welt“ transportiert werden. Dort fristeten Tomaten lange Zeit ein eher vergessenes Dasein, da man glaubte, der Verzehr von Tomaten sei giftig.

Die Spanier und Italiener scheinen die ersten Europäer gewesen zu sein, die die Tomate als Nahrungsmittel entdeckten. In Frankreich und Nordwesteuropa wurde die Tomate zunächst nur als Zierpflanze angebaut und als Nahrungsmittel mit einigem Misstrauen betrachtet, da Botaniker sie als nahe Verwandte der giftigen Tollkirsche (Atropa) erkannten. Tatsächlich sind die Wurzeln und Blätter der Tomatenpflanze giftig und enthalten das Nervengift Solanin.

Die Italiener nannten die Tomate Pomodoro („goldener Apfel“), was zu Spekulationen führte, dass die ersten den Europäern bekannten Tomaten gelb waren. Es wird vermutet, dass die Franzosen ihn Pomme d'amour („Liebesapfel“) nannten, weil man ihm (vielleicht) eine aphrodisierende Wirkung zuschrieb. Einige Wissenschaftler argumentieren jedoch, dass die Tomate ursprünglich als eine Art Aubergine angesehen wurde, mit der sie tatsächlich eng verwandt ist. Die Aubergine wurde Pomme des Mours („Apfel der Mauren“) genannt, weil sie ein Lieblingsgemüse der Araber war, und Pomodoro und Pomme d'amour könnten Verballhornungen dieses Namens sein.

Zutaten:
- 12 kernlose rote Trauben
- 12 kleine, frische Mozzarellakugeln
- 12 frische Basilikumblätter
- natives Olivenöl extra
- Balsamico-Essig
- frisch gemahlener Pfeffer
- Meersalz
- 12 Deko-Spieße

Zubereiding:
- Beträufeln Sie eine Schüssel mit nativem Olivenöl extra und Balsamico-Essig. Mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer bestreuen.
- Stecken Sie auf jeden Spieß eine rote Weintraube, ein kleines Basilikumblatt und eine kleine Kugel frischen Mozzarella.
- Die Spieße auf den Servierteller legen und mit einer Meersalz würzen.

Caprese-Salat mit Feigen

Feigen schmecken süß, schwül und aromatisch mit ihrem eigenen, zarten Aroma. Sie repräsentieren nahezu den gesamten Mittelmeerraum und die mediterrane Ernährung. Feigen schmecken köstlich als einfacher Snack zu einem Glas Wein, während man auf der Terrasse den Sonnenuntergang genießt oder einen gemeinsamen Abend mit guten Freunden verbringt.
Feigen lassen sich außerdem wunderbar mit einem herzhaften Pendant wie Rohschinken, Gorgonzola oder Ziegenkäse kombinieren, aber auch Mozzarella oder Burrata eignen sich sehr gut als leckerer Gegenpart. Kombinieren Sie Feigen in Gerichten jedoch nicht mit zu vielen anderen Zutaten. So kommen sie optimal zur Geltung.

Caprese-Salat mit Feigen ist perfekt für den Spätsommer, wenn die Abende schon etwas kühler werden. Mit cremiger Burrata, frischem Basilikum, nativem Olivenöl extra und Balsamico-Essig lässt sich schnell ein einfaches, aber wahnsinnig leckeres Gericht zubereiten.

Zutaten:
- Vier frische Feigen (erhältlich in Ihrem Supermarkt)
- Eine Burrata (falls nicht vorrätig, kann diese durch Mozzarella ersetzt werden)
- Natives Olivenöl extra
- Balsamico-Creme
- Basilikum (zerrissen oder gehackt)
- Meersalz und Pfeffer (nach Geschmack)

Zubereitung:
- Die Feigen vierteln und auf einem Teller verteilen.
- Die Burrata in Stücke reißen und zwischen die Feigen legen.
- Mit nativem Olivenöl extra und Crema de Balsamico-Essig beträufeln.
- Mit Meersalz und Pfeffer würzen.
- Basilikum über den Salat streuen.

Caprese-Salatkranz

Der Caprese-Salat scheint so simpel, dass es fast unmöglich erscheint, einen verwöhnten Esser damit zu überraschen. Doch mit etwas Inspiration und Kreativität ist es dennoch möglich, mit nahezu denselben Zutaten ein Kunstwerk auf den Tisch zu bringen.
Ersetzen Sie die Tomatenscheiben durch (ausgehöhlte) Kirschtomaten und die Möglichkeiten sind endlos.

Zutaten:
- 200 Gramm rote Kirschtomaten
- 200 Gramm gelbe Kirschtomaten
- 90 Gramm frischer Pesto-Aufstrich
- 250 Gramm Büffelmozzarella (mini)
- 30 Gramm frisches Basilikum
- Natives Olivenöl extra

Zubereitung:
- Den oberen Teil der Tomaten soweit abschneiden, dass die Büffelmozzarella-Kugeln in die Tomaten passen. Mit einem Messer die Kerne herausschneiden und die Tomaten mit einem Teelöffel aushöhlen. Die Samen werden nicht verwendet.
- Mit einem Teelöffel die Hälfte des Pesto-Aufstrichs auf jede Tomate streichen und anschließend eine Kugel Büffelmozzarella hineinlegen.
- Die Blätter vom Basilikum abzupfen und auf einer Schüssel oder einem Teller kranzförmig anrichten. Die gefüllten Tomaten kranzförmig darauf anrichten. Achten Sie darauf, dass das Basilikum stellenweise unter den Tomaten hervorschaut.
- Mit zwei Teelöffeln den restlichen Pesto-Aufstrich auf jede Kugel Büffelmozzarella verteilen.
- Beträufeln Sie Ihren Insalata Caprese con Barbabietola Rossa großzügig mit nativem Olivenöl extra.

Caprese-Salat mit Roter Bete

Nicht jeder hat in den dunklen und etwas tristen Wintermonaten Lust auf frische Salate. Aber Salate sind gesund und passen in die meisten Diäten, sogar in die Low-Carb-Diät.
Kein Italiener wird empört reagieren, wenn Sie den berühmten Caprese-Salat auch nur leicht abwandeln. Schließlich handelt es sich nicht um einen klassischen Salat, sondern um eine recht junge Kreation aus dem Jahr 1924.

Caprese-Salat mit Roter Bete
Sogar in Italien sind einige köstliche Varianten entstanden (siehe hier) und in dieser Winterversion werden die Tomatenscheiben durch Rote-Bete-Scheiben ersetzt. Der köstliche erdige Geschmack der gekochten Roten Bete harmoniert perfekt mit dem des Mozzarellas.

Stellen Sie sich außerdem vor, Sie stellen diesen Salat auf den Tisch und verkünden lässig, dass es sich um einen Insalata Caprese con Barbabietola Rossa handelt. Jeder am Tisch wird von Ihrer kulinarischen Leistung beeindruckt sein, während dieser Salat in nur wenigen Minuten zubereitet ist.

Rote Beete und niedrigerer Blutdruck [Quelle]
Und Rote Bete ist viel gesünder als die meisten Leute denken. Rote Bete ist voller Nitrat. Das Nitrat der Roten Bete wird im Körper in Nitrit umgewandelt, das eine gefäßerweiternde Wirkung hat, die Durchblutung verbessert und somit mehr Sauerstoff transportiert. Derselbe gefäßerweiternde Effekt hat auch eine blutdrucksenkende Wirkung: Sind die Blutgefäße weiter, kann mehr Blut durch sie fließen und der Druck sinkt.

Rote Beete und geringeres Osteoporoserisiko [Quelle]
Rote Bete ist außerdem eine reichhaltige Quelle des Elements Bor. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Bor bei der Erhöhung des Östrogenspiegels im Körper älterer Frauen nach der Menopause eine wichtige Rolle spielen könnte. In den Wechseljahren kommt es häufig zu brüchigeren Knochen (Osteoporose). Das Hormon Östrogen ist wichtig für den Erhalt gesunder Knochenstrukturen sowie für das geistige Wohlbefinden und die Feinmotorik.

Zutaten:
- Eine Rote Bete (in Scheiben geschnitten)
- Ein Mozzarella (in Scheiben geschnitten)
- Meersalz und Pfeffer (nach Geschmack)
- Schnittlauch (fein gehackt)
- Natives Olivenöl extra

Zubereitung:
- Kaufen Sie im Supermarkt eine Packung vorgekochte Rote Bete, obwohl Sie frische Rote Bete natürlich auch selbst kochen können.
- Rote Bete und Mozzarella in etwa gleich dicke Scheiben schneiden.
- Mit Pfeffer und Meersalz abschmecken (Salz brauchen wir eigentlich nicht).
- Etwas fein gehackten Schnittlauch über den Salat streuen.
- Beträufeln Sie Ihren Insalata Caprese con Barbabietola Rossa großzügig mit nativem Olivenöl extra.

Insalata Caprese all'Americana

Wie wir hier bereits erwähnt haben, ist der Caprese-Salat (Insalata Caprese), der berühmte italienische Salat, kein klassisches Gericht. Dieser Salat entstand erst im Jahr 1924, als der italienische Dichter Filippo Tommaso Marinetti (1876-1944) gelangweilt und genervt war, als ihm ein weiterer Teller Pasta serviert wurde. Aber was hatte er anderes erwartet: Schließlich weilte er auf der italienischen Insel Capri. Plötzlich dachte er, Pasta sei „altmodisch“ und verlangte nach etwas Neuem. Die Küche war offensichtlich nicht auf solch eine unerwartete Anfrage vorbereitet und der verzweifelte Koch schnappte sich schnell ein paar frische Zutaten, die in der Küche herumlagen, und drapierte sie auf ein Baguette. Fügen Sie etwas natives Olivenöl extra und Pfeffer hinzu und der Insalate Caprese war geboren.
Da dieser Salat jedoch neu war, gab es keine Tradition, die unbedingt vorschrieb, dass die Zutaten strikt gleich blieben. Der Insalate Caprese bzw. der Caprese-Salat konnte daher ohne Spott an den eigenen Geschmack und lokale Produkte angepasst werden.

Allerdings muss man mit seiner Kreativität etwas vorsichtig sein. Vor allem, wenn Amerikaner entscheiden, dass sie ein Gericht „verbessern“ können. Die Amerikaner sind nicht gerade für ihre kulinarischen Spitzenleistungen bekannt.

Wir möchten Ihnen eine amerikanische Variante eines klassischen Caprese-Salats nicht vorenthalten. In diesem Insalata Caprese all'americana („Caprese-Salat nach amerikanischer Art“) wird eine Zutat aus der Neuen Welt, die bereits Teil des Gerichts ist, die Tomate, mit einer anderen bekannten Zutat aus Amerika verknüpft: Mais. Beides passt hervorragend zum milden Mozzarella.

Es ist ein Gericht, das alle Kriterien für ein perfektes Sommergericht erfüllt: bunt, lecker und ganz schnell fertig. Es könnte eine köstliche Beilage zum Grillen sein.

Es ist keine Überraschung, dass diese Variante von einem italienischen Einwanderer erfunden wurde.

Zutaten:
- 4 bis 6 Tomaten (in Scheiben geschnitten)
- 150 Gramm Maiskörner (Dose)
- 2 Frühlingszwiebeln (fein gehackt)
- 150 Gramm Rucola
- Saft einer halben Zitrone oder Limette
- Mozzarella (in dünne Scheiben geschnitten)
- Extra natives Olivenöl
- Meersalz und Pfeffer
- Ein paar Blätter Basilikum oder Minze (zur Dekoration)

Zubereitung:
- Machen Sie ein Bett aus Rucola auf einem Teller und beträufeln Sie es großzügig mit nativem Olivenöl extra.
- Mozzarellascheiben und Tomatenscheiben auf den Rucola legen.
- Streuen Sie die Maiskörner über den Salat.
- Zitronensaft oder Limettensaft über den Salat gießen.
- Mit Meersalz, Pfeffer und nativem Olivenöl extra würzen.
- Streuen Sie einige zerrissene Basilikum- oder Minzblätter darüber.

Anregung:
Für eine etwas würzigere Kreation ersetzen Sie den italienischen Mozzarella durch griechischen Feta.